Über uns

Der Träger des Kindergartens ist der gemeinnützige Verein Waldkindergarten Altenstadt „Die Waldfrüchtchen e.V.“, der sich Anfang 2003 gegründet hat. Seit Frühjahr 2004 besuchen 20 Jungen und Mädchen zwischen drei und sechs Jahren den Waldkindergarten am Waldrand der Kerngemeinde.

In unserem Verein ist das Engagement der Eltern von sehr großer Bedeutung. Wir bekommen wenig finanzielle Zuwendung und erwirtschaften unsere Einnahmen zum großen Teil selbst. Diese Einnahmen bestehen zum Teil aus den jährlichen Mitgliedsbeiträgen, den monatlichen Kindergartenbeiträgen und Spenden. Dies gewährleistet jedoch nicht den Betrieb des Kindergartens.

Einen Großteil der Kosten decken wir mit dem Erlös aus Festivitäten und Flohmärkten. Bei diesen Aktivitäten ist der Kindergarten ausdrücklich auf Arbeitsstunden seitens der Eltern angewiesen, genauso wie bei Wartungsarbeiten auf dem Waldkindergartengelände. Bei Aufnahme in den Verein bzw. Kindergarten verpflichten Sie sich vertraglich zur aktiven Mitarbeit.

Der Waldkindergarten Altenstadt ist eine Elterninitiative. Das bietet Ihnen als Eltern die Gelegenheit, den Kindergartenalltag Ihres Kindes aktiv mitzugestalten. Eine Elterninitiative bedeutet ebenso, dass der fortlaufende Betrieb des Kindergartens von der Elternschaft aufrechtzuerhalten ist. Der Vorstand des Trägervereins hat die Aufgabe, alle personellen, finanziellen und amtlichen sowie rechtlichen Belange des Waldkindergartens zu regeln und zu verwalten. Davon abweichende Arbeiten liegen im Verantwortungsbereich der aktiven Vereinsmitglieder.

Haben Sie Fragen zu den Waldfrüchtchen? Wollen Sie uns und unsere Arbeit unterstützen? Sie möchten Ihre Kinder bei den Waldfrüchtchen anmelden?

Sie erreichen unsere geschäftsführende Leitung Eva Rathjen unter der Telefonnummer 0163-6124136 oder über das Kontaktformular dieser Webseite.

Unser Team

"Die Stärke des Teams ist jedes einzelne Mitglied. Die Stärke eines jeden Mitglieds ist das Team." - Phil Jackson

Magdalena

Nach meinem BWL-Studium und der Arbeit im Finanzbereich, kam ich auf Umwegen auf die Pädagogik. Ich studierte Erziehungswissenschaften an der Goethe Universität. In den letzten Jahren arbeitete ich in unterschiedlichen pädagogischen Bereichen: im U3 Bereich, mit Grundschulkindern mit Lernschwierigkeiten (Lernförderung), mit Jugendlichen in Form von Nachmittagsbetreuung, bis ich schließlich nach Alternativen und pädagogischen Bereichen suchte, die eng mit Natur und dem "Draußen sein" zutun hatten und den Waldkindergarten für mich entdeckte. Für mich ist es ein absolutes Privileg meine Arbeitszeit von Montag bis Freitag mit den Kindern draußen in der Natur verbringen zu dürfen. 

Auch privat bin ich viel draußen unterwegs, mit meinem Hund Mia, mit der ich 2022 eine Pädagogikbegleithund Ausbildung beginne, als auch mit meinem zum Minicamper umgebauten Kastenwagen, in dem ich gerne in der Freizeit naturnah campe. 

Anja

Ich bin Sprachheilpädagogin und seit Sommer 2021 Teil des pädagogischen Teams. Den Waldkindergarten kenne ich schon seit einigen Jahren, da meine Kinder den Kindergarten besucht haben. Sie haben hier beide eine sehr schöne, erfahrungsreiche Zeit erlebt und sie haben viel gelernt, was ihre Persönlichkeit gestärkt hat. 

Ich freue mich nun hier im Wald mitarbeiten zu können. Die unmittelbare Erfahrung der Jahreszeiten, der achtsame Umgang mit der Natur und die vielfältigen Möglichkeiten des Spielens und damit verbunden der motorischen und sprachlichen Entwicklung sind mir sehr wichtig. 

Isabell

(zurzeit in Babypause)

Am meisten an der Waldarbeit gefällt mir, den Kindern den Bezug zur Natur näher zu bringen. Es macht mir unglaublich viel Spaß zu sehen, wie die Kinder ihre Fantasie im Freispiel einsetzen. Ebenso nutzen sie alle ihre Sinne und erleben die Natur und den Wald. Jede Jahreszeit hat ihre Schätze und Wunder. Das hautnah zu erleben, ist Goldwert!  Seit 5 Jahren arbeite ich als Erzieherin und habe zusätzlich die Ausbildung „Kindertrainer Wald & Natur“. Während der letzten Jahre habe ich ebenso viele tolle Erfahrungen in der Waldorfpädagogik kennen und lieben gelernt. In meiner Arbeit ist mir der respektvolle Umgang untereinander und vor allem gegenüber der Natur sehr wichtig. Das Kind sehe ich als Individuum, welches auf seine Art und Weise unterstützt und im Leben begleitet werden möchte. 

Jeder darf so sein, wie er ist und das ist gut so! Jeder ist auf seine Art und Weise etwas Besonderes. 

Emina

Mein Weg zum Waldkindergarten war lang, schwer und umständlich. Aber hat sich definitiv gelohnt. Ich habe bereits in vielen Bereichen gearbeitet. Dies ermöglichte mir unterschiedliche Erfahrungen sammeln zu können. Die Natur lernt uns achtsam, rücksichtvoll, emphatisch und immer mit voller Aufmerksamkeit dabei zu sein, was auch immer wir tun. Auch privat bin ich gerne und viel in der Natur, und bin immer wieder aufs Neue fasziniert über die Schönheit und Vielfalt vor unserer Tür.
Ich sehe mich als Beobachterin und Begleiterin in jeder Situation, ganz nach dem Motto von Maria Montessori „Hilf mir, es selbst zu tun“. Die Möglichkeit zur Selbstständigkeit, Selbstwirksamkeit, Entscheidungen selbst zu treffen und eigene Interessen zu verfolgen, sind Punkte welche ich als wichtig und richtig empfinde. Respekt gegenüber allen Lebewesen und das Auge für Einzigartigkeiten kann uns helfen, Toleranz auf höchstem Niveau zu leben.